Logopädische Therapie

Wenn Menschen kommunizieren, übermitteln sie nicht nur Sachinformationen, sondern teilen sich gegenseitig ihre Gedanken und Gefühle mit, d.h. sie gehen soziale Beziehungen ein. Ist diese Fähigkeit zur Interaktion gestört, führt das im Alltag häufig zu erheblichen Problemen. Zu uns kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Beschwerden – zumeist mit einer logopädischen Verordnung vom Arzt.

Häufige Diagnosen

Die häufigsten ärztlichen Diagnosen bei Sprachauffälligkeiten im Kindesalter sind Sprachentwicklungsstörungen, Lautfehlbildungen und Stottern. Viele ältere Kinder kommen im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung mit der Diagnose „falsches Schluckmuster“ bzw. Myofunktionelle Störung zur Logopädie. Die Diagnose Stottern oder Poltern stellt häufig der Kinderarzt. Stimmstörungen können bei Kindern und Erwachsenen auftreten. Diese stellt meist der HNO-Arzt fest. Sprachstörungen nach Schlaganfall, Unfall oder Tumoren zählen zu den neurologischen Erkrankungen.

Aber auch ohne ärztliche Verordnung können wir Sie im Rahmen von Prävention z.B. bei Lese-Rechtschreib-Schwäche oder zur Stimmbildung/Stimmhygiene bei Berufssprechern unterstützen, siehe Stimmbildung und Seminare.